Alfons Ettengruber


Portraitbild Züchter und Taubenstall


Infos zu Tauben und Zuchterfolgen

Taubenrasse:

Huhnschecken


Farbenschläge:

schwarz

braun


Erfolge:

Goldener Siegerring 1999

2 x Europameister 2006 / 2012

3 x Deutscher Meister

8 x Bayrischer Meister



Sonderverein

Rolle:

1. Vorsitzender


Ehrungen/Urkunden:

Silberne Ehrennadel des Sondervereins

Goldene Ehrennadel des Sondervereins

Silberne Ehrennadel des VDT

Goldene Ehrennadel des VDT


Beitrittsjahr:

1980



Bildergalerie Tauben Alfons Ettengruber


Zeitungsartikel

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Kontaktinfos

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Telefon:

+49 9444 8225



Zur Person

"Schwarze und Braune Huhnschecken prägen mein Züchterleben"


Auf unserem Bauernhof hat es schon immer Tauben gegeben.

Mein Urgroßvater hatte welche, mein Großvater und natürlich der Vater.

Als ich noch sehr klein war, haben verschiedene Kropftaubenrassen das Bild bestimmt. Vater hatte sich auf keine Rasse festgelegt.Lediglich"Stellerkröpfer" waren immer dabei.


Eines Tages aber brachte unser Vater ein Paar Huhnschecken mit nach Hause. Er hatte sie von unserem Vereinsvorsitzenden erworben. Dieser hatte von einem Taubenmarkt ein Paar Malteser und dieses Paar Huhnschecken mitgebracht. Vater durfte sich ein Paar davon aussuchen. Nach kurzem überlegen hat er sich für die Huhnschecken entschieden.Da ihm hier, verständlicherweise, das Zeichnungsbild besser gefiel. Dies war der Beginn der Huhnscheckenzucht auf dem Hof der Etttengruber. Allerdings war der Anfang nichtvom Glück verfolgt. Der 1.0 aus dieser Erwerbung wurde von einem Besucher mit dem Moped angefahren und so stark verletzt, das er nach einigen Tagen eingegangen ist. Ersatz war für diese Zuchtsaison nicht mehr zu bekommen. Aber unseren Vater hatte der Virus "Huhnschecken" befallen und er Wollte unbedingt mehrere Paare haben.

In Wasserburg am Inn dem größten Taubenmarkt der Welt, war dafür reichlich Gelegenheit.

Diesmal brachte er auch "Braune" Huhnschecken mit nach Hause. Zu der zeit hiesen sie noch "Chamois". Ein alter Zuchtfreund hat mir einmal gesagt, bei ihnen sie "Wechsellinzer" geheisen, weil die Farbe im Laufe dessommers so aufgehellt wurde, dass sie aussahen wie Braunfahl ohne Binden. Im Laufe der Zeit lernte er immer mehr Huhnscheckenzüchter kennen. So war es auch kein Problem mehr Tiere zu bekommen. Unser Vater hatte aber die bunte Vielfalt geliebt und so waren

mit den Jahren alle Farbenschläge bei uns zu Hause vertreten. Nur "Hellblau mit weißen Binden nicht. Die hatte zu dem Zeitpunkt niemand. Ausstellungen wurden nur wenige beschickt.Meist mur die Lockalschau. Der Erfolg war auch nicht berauschend. Das Fingerspitzengefühl für die Huhnschecken fehlte. Ich war immer mit dabei. Nur einige Jahre konnte ich aus beruflichen Gründen nixht mitmachen. Nach dem ich die Fahrerlaubniß erworben hatte und mich beruflich werändert hatte, waren unsere Möglichkeiten und der Aktionsradius schlgartig ausgeweitet.

Wir beschränkten uns nicht mehr nur auf die nahe Umgebung bis maximal Straubing. Unser Besuchsgebiet erstreckte sich über Rosenheim, Traunstein entlang von Inn und Salzach. Mitte der siebziger Jahre haben wir dann das erste mal den Inn überschritten. Die Gegend um Mattighofen war wie ein magnetischer Ort für alle Huhnscheckenzüchter. Hier waren sie also, die Spitzentiere der damaligen Zeit. Große kräftige Huhnschecken mit guten Köpfen und "Feuer" wie wir sie vorher nur selten zu Sehen bekamen.Man legte nicht so sehr Wert auf Zeichnung, sondern der Ryp muste stimmen. Auf den so genannten "Adlerkopf" wude größter Wert gelegt. Inden ersten Jahren unserer Besuche im Mattigtal hatt man immer den Eindruck, hier würden die Huhschecken besonders gut wachsen. Viele auf deutscher Seite haben den Wert der österreichischen Huhnschecken erkanntund haben sich mit Zuchttieren versorgt. So wurde die Qualität der Zuchten in Deutschland erheblich verbessert.

Zu dieser Zeit traten wie in den Sonderverein ein. Wir fülten uns Wohl in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten und wurden gut aufgenommen. Ich drängte unseren Vater immer mehr die Farbenvielfalt zu Gunsten der Schwarzen und Braunen zu ändern.Denn diese beiden Farbenschläge hatten es mir besonders angetan. Allerdings gab es zu dieser Zeit weit und breit keinen braunen Täuber. Mittlerweile wurde die Farbenschlagbezeichnung in "Braun umbenannt.


Von da an bevölkerten fast nur noch Braune und Schwarze unsere Ställe.Ausstellungen wurden weiterhin beschickt. Auch Sonderschauen. Der Erfolg blieb auch nicht aus.Wir hatten einige gute Jahre zusammen.Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Als unser Vaterdann plötzlich im 62.ten Lenensjahr an den Folgen eines Schlaganfalls starb,brach für mich eine Welt zusammen. Mit Hilfe meiner Frau und meinen beiden Söhnen habe ich mich aber schnell wieder gefangen. Dann habe ich mir für die Zukunft vorgenommen, wenn einmal in der Zukunft über Huhnschecken gesprochen wird, dann denkt man auch anden Namen Ettengruber.

Ich glaube, dass ich mit meinem Vorhaben auf einem guter Weg bin.

Meine beiden Brüder Leonhard und Konrad haben nach dem Tod des Vaters auch mit der Taubenzucht begonnen. Leonhard der den elterlichen Hof übernommen hatte, führt die Tradition der Stellerkröpfer Zucht  weiter. Zu meiner Freude entschloss sich unser jüngter Bruder Konrad auch Huhnschecken zu Züchten. Er züchtet Blaue und Blau Gehämmrte. Dem Vater hätte es gefallen.

Ich bin meinen Lieblingsfarben Schwarz und Braun treu geblieben. Diese haben sich zu den fühenden Farbenschlägen entwickelt und können diesen Status schon seit vielen Jahren für sich in Ansprucg nehmen. Mittlerweile gibt es auch wieder gute braune Täuber. So kann dieser Farbenschlag auch Reinerbig gezüchtet werden.


So hoffe ich, dass ich noch viele Jahre Huhnschecken züchten kann und mich mit Gleichgesinnten in geselliger Runde austauschen darf.